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Sonntag, 11. Oktober 2015

Freimaurer-Homunculus


Das die Freimaurer ein bizarrer Haufen sind, darauf habe ich schon hingewiesen. Ein Aspekt der bei der Freimaurerei entscheidend zu sein scheint, ist die „Zukunftsschau“, das „Vorherwissen“ von historischen, politischen und anderen Aspekten. In dem Zusammenhang sind Informationen aufschlussreich die ich dem Buch „Geisterschlösser in Österreich“ entnommen habe:
Der neunte Herr auf Greillenstein, Johann Ferdinand II., Freimaurer und Alchemist, beschäftigte sich einst mit recht unheimlichen Experimenten. Er hatte Mitte des 18. Jahrhunderts nicht wie andere Alchemisten das Verlangen, aus minderer Materie Gold herzustellen, sondern er wollte Homunculi züchten, also künstliche Menschen. Angeblich soll es ihm gelungen sein, denn es existieren Briefe von Mitgliedern seiner Loge, er habe ihnen diese Homunculi vorgeführt und sie sollen Weissagungen gemacht haben. Wo das passierte, da gehen die Quellen auseinander: War es Greillenstein oder Schloss Viehofen in St. Pölten, man weiß es nicht genau. Die Homunculi lebten angeblich in mit Weihwasser gefüllten Gläsern und sollen es irgendwie geschafft haben, daraus zu entkommen. Der Graf ließ daraufhin eilig sein Labor vermauern und kehrte, um sein Seelenheil besorgt, diesem Treiben den Rücken“. (S. 168)
Die „prophetischen Gaben“ der Freimaurer haben mich bereits in der Vergangenheit beschäftigt. Interessant ist der Umstand, dass die „Homunculi“ in die Zukunft blicken konnten wie die „Aliens“ heute und dabei ebenso „menschenähnlich“ in ihrer Form zu sein scheinen…