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Dienstag, 3. Januar 2017

Der „Priester“ und die
himmlische Versuchung


Derzeit bin ich gerade dabei die Autobiographie von Peter Scholl-Latour mit dem Titel „Mein Leben“ zu lesen. Der im August 2014 verstorbene Welterklärer und Journalist berichtete darin auch von seinem Aufenthalt im Libanon in den 1950gern, wo er u.a. Arabisch gelernt hat.*

* Kurioserweise hat Ken Jebsen -KenFM- in einem seiner Videos mal erklärt, dass Scholl-Latour kein Arabisch könne, was Quatsch ist, da er sich in kritischen Situationen im arabischen Raum schon mal als Libanese ausgegeben hatte und die Konversation so halten konnte, dass er nicht als Deutschfranzose und „Ungläubiger“ aufgeflogen ist! Er konnte auch Passagen aus dem Koran rezitieren, was ebenfalls sehr hilfreich und lebenserhaltend war!

In dieser Passage erfährt man auch, dass der libanesische Name „Khoury“ „Priester“ bedeutet. (S. 250) Dabei spielt der Familienname oft auf den „Beruf“ der Vorfahren an, wie hier in Deutschland auch, man denke an Namen wie Bauer, Fuhrmann, Gärtner usw. Ein Khoury hatte also mit einer hohen Wahrscheinlichkeit einen Priester oder Geistlichen in der Familie.

Dabei dachte ich natürlich gleich an den Entführungsfall des Australiers mit libanesischen Wurzeln Peter Khoury (auf dessen Fall ich hier eingegangen bin) und das interessante Name Game.

Wir haben den Spross einer Priesterfamilie der Kontakt zu Überirdischen hatte, ggf. wie zuvor seine Vorfahren, wobei er von „außerirdischen“ / dämonischen „Evas“ in Versuchung geführt wurde, dass klingt tatsächlich fast nach einem alttestamentarischen Gleichnis…