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Freitag, 1. September 2017

Fliegende Jäger

Ein Aspekt der mir in den letzten Jahren immer wieder aufgefallen ist bezieht sich auf „fliegende Jäger“, sowohl in der Mythologie verschiedener Völker, als auch der modernen Ufologie.
Diese werden weltweit beschrieben und haben unterschiedliche Namen. Wahlweise werden sie als Chupa-Chupa, Mundele ya Mwinda, Mohnochwa, Cortacabezas, Drachenschlange, Motor-Zobop, Penculikan und UFO bezeichnet.
Dabei geht es primär um fliegende Wesen die auf Menschenjagd gehen. Einen weiteren entsprechenden Hinweis fand ich in dem Buch DER GOTTES WAHN von Richard Dawkins.
Er beruft sich auf einen Anthropologen namens Pascal Boyer. Dieser erforschte den Volksstamm der Fang in Kamerun, welcher eine ausgesprochene Abneigung gegenüber fliegenden „Zauberern“ empfindet.
Diese würden sie nachts jagen, mit „Zauberpfeilen“ beschießen, entführen und letztlich töten um sie zu verspeisen. Dabei würden sich auch schon mal ihre Dörfer überfliegen um sich neue Opfer für ihre Angriffe auszusuchen. (S. 248)
Die Textstelle ist leider nur sehr knapp bemessen. Der Leser erfährt nicht wie die „Zauberer“ genannt werden und es wird nicht erwähnt ob bei der Jagd „hypnotisierendes Licht“ eingesetzt wird, an sich fester Bestandteil der Reporte aus anderen Staaten! Fliegende Jäger in Brasilien:
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Update: „Bimpu Bis“ & Rockefeller Connection
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Das Thema der „fliegenden Jäger“ taucht scheinbar überall in der Welt auf. Meine derzeitige U-Bahn Lektüre auf dem Weg zur/von der Arbeit ist „Märchen und Sagen aus Hunza“ von Sabine Felmy. 
Es geht darin u.a. um das Volk der Hunzukutz die im Norden von Pakistan leben – „eingezwängt“ zwischen Himalaja, Karakorum, Hindukusch und Pamir. Dort kennt man die „Bilas“: 
Eine Bilas ist verwandlungsfähig und kann verschiedene Tierformen annehmen […]. Ihre übernatürlichen Kräfte ermöglichen es ihr, wie die Feen zu fliegen und Menschen zu verschleppen. Wenn sie ein Opfer ins Auge gefasst hat, ist es ihr nächstes Ziel, es kampfunfähig zu machen und zum Versammlungsplatz der Hexen zu bringen, wo sie das rohe Fleisch unter sich aufteilen“. [S. 16]