Suchmaschine

SN

Mittwoch, 20. Juli 2016

Stalins „Fackelmänner“-Befehl

 
Derzeit lese ich „Fälschung, Dichtung und Wahrheit über Hitler und Stalin“ von dem deutschen Historiker Werner Maser. 
Auf Seite 107 geht er auf einen Geheimbefehl von Josef Stalin ein, der in Russland heute als „Fackelmännerbefehl“ bekannt ist und den Inhalt hat, sowjetische Truppen hinter der Hauptkampflinie einzusetzen die, in deutsche Uniformen gekleidet, Greultaten gegen die eigene Bevölkerung verüben sollten, um so den Hass auf die Deutschen zu schüren. 
Stalin & Co war nämlich unangenehm aufgefallen, dass die Zivilbevölkerung die Wehrmacht mit Brot und Salz als Befreier begrüßt hatte, parallel einher strebten wehrfähige Männer zu den Waffen um die Deutschen zu unterstützen! 
Wikipedia übernimmt übrigens die Sicht zweier Historiker, demzufolge es sich bei diesem Befehl angeblich um eine Fälschung handeln soll, was jedoch nur behauptet aber nicht belegt wird! Laut Maser und den russischen Historiker Dimitri Wolkogonow sind die Dokumente authentisch! Stalin im O-Ton: 
Alle Siedlungspunkte, an denen sich deutsche Truppen befinden, sind auf 40 bis zu 60 Kilometer ab der Hauptkampflinie zu zerstören und in Brand zu setzen […]. Die Jagdkommandos sollen, überwiegend aus Beutebeständen in Uniformen des deutschen Heeres und der Waffen-SS eingekleidet, die Vernichtungsaktionen ausführen. Das schürt den Haß auf die faschistischen Besatzer und erleichtert die Anwerbung von Partisanen im Hinterland der Faschisten. Es ist darauf zu achten, dass Überlebende zurückbleiben, die über die ‚deutschen Greultaten’ berichten können. […] Besonders jene, die hinter den deutschen Linien in gegnerischen Uniformen Siedlungspunkte vernichten, sind zur Ordensverleihung vorzuschlagen. In der Bevölkerung ist zu verbreiten, dass die Deutschen die Dörfer und Ortschaften in Brand setzen, um die Partisanen zu bestrafen“. 
Das die Kriegsführung der Roten Armee oft gegen die eigene Bevölkerung gerichtet war [weshalb mir jedes Jahr aufs Neue schlecht wird, wenn Moskau die „Siegesparade“ am 9. Mai abhält!] bestätigten mir auch Verwandte mütterlicherseits! Sie, und andere Bewohner der Stadt, sind von Rotarmisten mit Waffengewalt daran gehindert worden Leningrad zu verlassen, was letztlich in die Hungerkatastrophe während der Blockade mündete!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen