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Montag, 1. August 2016

Coventry / England / WW²:
Churchill opferte eigene Bevölkerung!


Derzeit lese ich das Buch „Der Sieg der vor die Hunde ging“ von Will Berthold zum Themenkomplex Luftkrieg im WW². Es geht darin natürlich auch um die Luftschlacht um England [Battle of Britain]. 
In der Nacht vom 14./15. November 1940 griff die deutsche Luftwaffe das Zentrum der britischen Flugzeugmotorenwerke in Coventry an. 
Da unabsichtlich auch Wohngebiete in Mitleidenschaft gezogen worden sind und Zivilisten getötet wurden [554] und es Verletzte gab [865], wurde die Aktion von London propagandistisch als „Terrorangriff“ bezeichnet. 
[Wobei die eigentlichen Terrorangriffe später von den Angelsachsen ausgingen und in Dresden, Hamburg etc. ganz andere Opferzahlen erreicht wurden!] 
Tatsächlich allerdings wusste die britische Führung dank ENIGMA-Entschlüsselung bereits im Vorfeld von dem Angriff und verzichtete darauf die eigene Bevölkerung zu schützen und frühzeitig zu evakuieren! Zitat aus dem genannten Buch [=S. 125]: 
In seinem Buch ‚The Ultra Secret’ enthüllt der frühere britische Geheimdienstler F. W. Winterbotham, die Engländer hätten durch einen Einbruch in den deutschen Funkschlüssel von dem bevorstehenden Angriff schon vorher gewusst. Aus politischen, psychologischen und praktischen Gründen hätte Churchill jedoch die Evakuierung der Stadt verweigert“. 
Bisher bin ich ja immer davon ausgegangen, dass lediglich Stalin seine Bevölkerung sinnlos geopfert hat [so durften Leningrad, Stalingrad und andere Städte der UdSSR nicht evakuiert werden und die Zivilbevölkerung wurde mit Waffengewalt daran gehindert diese zu verlassen!], dass westliche / demokratische Politiker ebenso agierten ist aufschlussreich, aber nicht wirklich verwunderlich!