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Donnerstag, 27. April 2017

Cattlegate | 1970ger US-Mutes | Teil²

Teil¹

• Die Begriffe „Mikrowellen“ bzw. „Mikrowellenwaffen“ tauchen in dem Buch immer wieder auf, was mit der „gekocht“ wirkenden Struktur und Konsistenz des Fleisches zu tun hatte. 
Daneben stanken viele der Kadaver nach Chemikalien oder Arzneien [„wie im Krankenhaus“], was Aasfresser abhielt und die toten Insekten auf den Kadavern erklären dürfte. 
Um eine Kuh oder ein Pferd zu töten muss man sich nicht den Umstand mit Mikrowellenwaffen oder Chemiebädern machen, da reicht ein Sniper mit einem Gewehr, es sei denn man möchte nicht die Tiere an sich töten, sondern etwas IN ihnen, was zuvor eingepflanzt wurde! 
Mutes-Parasit
• In Benton County, Arkansas, fanden sich 1979 bei drei „klassischen“ Verstümmlungsfällen [ein Pferd und zwei Bullen] Hinweise auf Arzneien/Drogen die ihnen zuvor verabreicht worden sind bevor sie verstümmelt wurden. Untersucht wurden die Proben im Animal Diagnostic Laboratory at Oklahoma State University: 
Succinylcholine beim Pferd [ein Muskelentspanner der bei der „richtigen“ Dosierung ein Tier paralysieren kann], Santonin beim ersten Bullen [ein toxisches Mittel gegen Wurmbefall welches bei Überdosierung tödlich wirkt] und Meskalin beim zweiten Bullen [psychedelisch und halluzinogen wirksames Alkaloid]. [S. 192] 
Benton County befindet sich unweit der Ozark-Mountains [S. 198], einem paranormalen Hotspot.  
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• Professor Bill Meilen [Experte für religiöse Kulte] wurde 1977 von der Royal Canadian Mounted Police in die Untersuchungen von Verstümmlungsfällen in Alberta / Kanada mit einbezogen. Dort ging man von Satanisten und Okkultisten als Täter aus. 
In einem Interview wies er darauf hin dass die Tiere Bein- und Schulterbrüche aufwiesen, ein Indiz dafür dass sie aus einer Höhe von etwa 10 Fuß abgeworfen worden waren, dies ergab eine Untersuchung der Frakturen. [S. 224] 
• 1977 wurde eine Clostridien-Bakterienkultur in den Nacken eines Pferdes eingeimpft um es zu töten bevor es verstümmelt wurde. Die Untersuchung des Kadavers führte der Veterinär Dr. Robert Hedelius [U.S. Department of Agriculture], Ephraim, Utah, durch. [S. 228]
Endangered Species (1982) Movie Trailer
• Kagan und Summers flogen nach Kanada um sich dort mit der Royal Canadian Mounted Police (RCMP) auszutauschen. Ansprechpartnerin war Lynn Lauber. 
Ihren Angaben nach begann das Mutes-Phänomen in Kanada im August 1979 (was nicht richtig ist, siehe oben!). Damals wurde ein 6jähriger Bulle bei Blackie, unweit Calgary, verstümmelt. 
Geschlechtsorgan, Rektum, Teile eines Ohres und der Zunge waren entfernt worden. [S. 250] 
Die Autoren haben den Besitzer des Tieres aufgesucht. Kurz vor der Verstümmelung waren über dem Areal bei zwei Gelegenheiten Hubschrauber am Himmel zu sehen gewesen und ein unidentifizierter Truck fuhr in der Gegend umher! [S. 271] 
Bis Jahresende wurden in Alberta alleine 150 Fälle verzeichnet. [S. 254] 
Lynn behauptete dass es keine Reporte gegeben habe, bei denen zeitgleich schwarze Hubschrauber oder „Lichter“ bzw. „Ufos“ gemeldet worden sind. 
Wir wissen heute, dass diese Aussage falsch ist und die Berichte aus Kanada gleiche bzw. ähnliche „Sekundärphänomene“ anzogen wie bei den Fällen in den USA! 
Darauf komme ich in einer separaten Besprechung eines anderen Buches noch zurück! [=Hellcopter auf Schnitzeljagd] 
Unabhängig vom RCMP berichteten mehrere Veterinäre dass den Tieren diverse Drogen bzw. „Medikamente“ verabreicht wurden um sie ruhig zu stellen! 
• Die Zeitung „Edmonton Sun“ berichtete 1979 von einem Mutes-Vorfall in Alberta. Abermals begleitete Professor Bill Meilen Polizei und Veterinäre zum Tatort. 
Dieser Fall hatte ihn etwas verblüfft: Eine trächtige Kuh lag aufgeschnitten auf einer Weide. Neben ihr befand sich die Fruchtblase mit dem Kalb darin. Die Fruchtblase war nicht beschädigt oder aufgeschnitten worden. Bei der Obduktion des Kalbes stellte man fest dass dieses verstümmelt worden war - durch die unbeschädigte Fruchtblase hindurch! [S. 254]
• In Alberta gab es die Rural Crime Watch (RCW), vergleichbar einer „Nachbarschaftswache“ die von rund 110 Bewohnern gestellt wurde, da es der RCMP nicht möglich war die großen landwirtschaftlichen Flächen zu überwachen. 
Nachdem die Mutes begannen informierten sich Journalisten bei der RCW über die Vorfälle. Offenbar war dies jedoch der RCMP zu viel an „Öffentlichkeitsarbeit“, der RCW wurde jeder weitere Kontakt zur Presse verboten! [S. 266] 
• Kagan und Summers berichteten ganz allgemein dass man ihnen an mehreren Verstümmlungsorten mitgeteilt habe dass die Pflanzen unter den toten Tieren langfristig abgestorben waren und an den Stelle auch nichts mehr wuchs. [S. 272] 
Dies könnte meiner Meinung nach damit zusammenhängen dass die Tiere mit chemischen - oder anderen - Substanzen „behandelt“ worden sind.
• Die Vorfälle in Montana begannen im Herbst 1975, gingen über 18 Monate und wurden u.a. von Captain Keith Wolverton vom Cascade County Sheriffs Office untersucht. 
Neben den obligatorischen Verstümmelungen kam es auch zu zahlreichen UFO-Sichtungen. So unter anderem über dem Minuteman Atomraketensilo. Diese UFOs wurden auf Radar erfasst und zwar von der Malmstrom AFB unweit Great Falls. 
Ein Aspekt den ich bisher eher unbeachtet gelassen habe waren die zahlreichen Bigfoot-Reporte die plötzlich gemeldet wurden. Offenbar bestand eine gewisse Wechselwirkung zwischen UFOs, Hellcoptern und Tierverstümmelungen. 
Wolverton zufolge wurde auch ein gewaltiges UFO über den Verstümmlungsarealen beobachtet welches auf die Zeugen gewirkt haben soll wie ein mehrstöckiges fliegendes Hotel – O-Ton! 
Da viele Kadaver völlig blutleer waren wurde die Frage diskutiert ob man ggf. eine Salzlösung in die Blutgefäße injiziert hatte. [S. 279] 
• In mehreren Fällen wurden Tierkadaver in Montana entdeckt die mit einem Petroleum-Destillat überzogen waren. [S. 280] Petroleum ist, je nach Gemisch, ausgesprochen giftig. Es kann sein dass damit etwas in den Tieren abgetötet wurde [S. 280] 
• Im Juli 1978 wurde unweit Great Falls an einem Verstümmlungstatort eine überlange Hyperdermische Nadel gefunden, daneben die leere Zellophan-Verpackung. [S. 285] Möglich dass damit das Blut entfernt worden ist. 
Zwischenresümee 
Etwa die Hälfte des Buches habe ich jetzt durch. Die Rezension gestaltet sich ausgesprochen langwierig weil praktisch auf jeder Seite wichtige Informationen enthalten sind. Dessen ungeachtet traue ich mir jetzt schon ein Zwischenresümee der 1970ger US-Mutes zu. 
Offenbar fing die Welle bzw. die „Wellen“ mit UFO-Sichtungen an, gefolgt von Verstümmlungen und dem Auftauchen von schwarzen Hubschraubern aka Hellcoptern. 
Eine ausgesprochen hohe Zahl der Kadaver war nicht nur ausgeschlachtet worden, sondern auch regelrecht „toxisch“. Es scheint so als seien die Tierleichen, aus welchen Gründen auch immer, „desinfiziert“ worden. 
Mein persönlicher Eindruck ist der, dass etwas in die Tiere implantiert und anschließend von den Besatzungen der schwarzen Hubschrauber wieder entfernt und abgetötet worden ist. 
Wobei man die Kadaver absichtlich liegen ließ um den Fremden zu signalisieren dass man ihnen auf der Spur ist. Auch die unidentifizierten Trucks die in den Verstümmlungsarealen unterwegs waren sind ein Hinweis darauf. 
Fortsetzung