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Mittwoch, 18. Januar 2017

Annette von Droste-Hülshoff…

…hatte ich als gewesener Jugendlicher als Schulstoff, also nicht die Dichterin an sich – über die Vitas erfuhren wir recht wenig und mussten hier private Initiative zeigen, zu der Zeit Bibliotheken, kein Google! ^^ – sondern viel mehr über ihre Gedichte. 
Allerdings haben sich diese mir mit 13 oder 14 Jahren [Sturm & Drang] nicht wirklich erschlossen, da war Rilke für mich schon „handfester“. 
Vor einigen Jahren war ich im „Fürstenhäusle“ in Meersburg am Bodensee und erwarb dort die Biographie von Doris Maurer über die Dichterin. 
Diese lebte ja im Biedermeier [also die Zeit nach Napoleon bis zum Revolutionsjahr 1848], einer Epoche in der das „Paranormale“ als fester Bestandteil des Lebens galt und jedem „Kicherfaktor“ entzogen war. 
Das Buch lag über Jahre auf meinem SUB [Stapel Ungelesener Bücher] und wurde erst heute begutachtet. 
Aufschlussreich ist dass die Droste-Hülshoff bei einer mitternächtlichen Ostermesse des Gesindes erwachte und aus dem Fenster blickte um dem Geschehen zu folgen. 
Darauf öffnete sich die zum Hof führende Haustür und heraus trat eine blonde Frau mit einem Kerzenleuchter in der Hand. Annette von Droste-Hülshoff erkannte sich darin selbst, ein Irrtum war ausgeschlossen. 
Das verwunderte Gesinde machte Platz, woraufhin die Phantomgestalt in Richtung auf den rechten Flügel des Gebäudes ging und dort durch eine Tür schritt und verschwand. 
Dieses Phänomen der „Bilokation“ ließ sie sich am nächsten Morgen bestätigen. Die Dienstboten hatten sich gewundert dass die junge Herrin nur im Nachthemd bekleidet durch die „Prozession“ schritt. [S. 158] 
Medial“ interessiert war auch ihr Vater, Clemens August, der sich mit dem „Vorgesicht“ [Prophezeiungen] beschäftigte und hierzu ein Buch, das Liber mirabilis“, verfasste. [S. 11]
Levitation & Frau Kokoschkas „Zweites Gesicht“ 
Pater Pio und die Paranauten

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