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Donnerstag, 16. März 2017

Annette von Droste-Hülshoff…

…wird mich hier auf dem Blog auch weiterhin beschäftigen. Zwar war die erste Buchquelle für meinen Beitrag recht interessant, jedoch wurden dort meist nur Anmerkungen dazu gemacht dass sie „Gesichte“, also „Visionen“ über zukünftige Ereignisse hatte, ohne näher darauf einzugehen. 
Zumindest ihren frühen Tod ahnte sie, trotz gegenteiliger Aussagen ihrer Ärzte! Kurz vor ihrem Ableben durch Herzschlag (anderen Quellen zufolge Lungenentzündung) machte sie ihr Testament – sie starb im Revolutionsjahr 1848 - und mit ihr auch das Biedermeier. 
Meine neue Quelle – gerade bestellt – ist 'Blamieren mag ich mich nicht'. Das Leben der Annette von Droste-Hülshoff von Barbara Beuys. Ich hoffe dort nähere Informationen zu ihren „Schauungen“ zu erhalten. Die ganzen UFO-Bücher müßen warten… ^^
Update: In “Blamieren mag ich mich nicht – Das Leben der Annette von Droste Hülshoff” werden ihre spiritistischen Interessen, entgegen dem ersten Buch welches ich gelesen habe, kaum erwähnt – vielleicht weil es der Autorin der Biographie peinlich ist? 
Für mich unverständlich wenn man weiß welchen Stellenwert der Spiritismus im Leben der Droste hatte, welche Biographie spart einen solch starken Faktor im Leben eines Menschen aus? 
Ebensogut könnte man eine Biographie über mich verfassen ^^ und UFOs unerwähnt lassen... Wie auch immer: 
Auf Seite 7 steht dass die Dichterin Kontakt zu Verstorbenen aufnehmen wollte (konnte?) und auf Seite 45 wird kurz auf das väterliche Werk „Liber mirabilis“ eingegangen. Es umfasste 120 Seiten die angefüllt waren mit Prophezeiungen und „wunderlichen Geschichten“ [O-Ton im Buch].
Update: Auf Seite 173 findet sich noch ein Hinweis darauf dass sie 1820 gegenüber ihrem Bekannten Friedrich Beneke angab „Gesichte“ zu haben, also „Visionen“ bzw. „Schauungen“, allerdings erfährt man nichts über den Inhalt. 
In der Regel bezieht sich der Ausdruck „Gesichte“ auf Zukünftiges bzw. Paranormales. Fest steht aber, dass sie bei gesellschaftlichen Empfängen „Geistergeschichten“ zum Besten gab, selbst erlebtes, erfundenes? [S. 181] Man erfährt es im Buch nicht…
Erwähnt wird im Buch jedoch dass sie unter schweren Alpträumen litt die wohl irgendwie mit diesen „Gesichten“ in Zusammenhang stehen mussten… Ich denke ich werde mich mal nach einer weiteren Biographie umsehen müssen mit der Hoffnung Licht ins Dunkel zu bekommen…

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