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Samstag, 21. Januar 2017

Forteana im WW²

In der Literatur über den WW² finden sich gelegentlich Hinweise auf Forteana, also ungewöhnliche Ereignisse, Phänomene usw. die jedoch nur kurz beleuchtet werden [=„Sonnenwunder“ im WW²]. 
Derzeit lese ich das Buch „Kind, versprich mir, dass du dich erschießt“ von Florian Huber. Es geht darin um die „Selbstmord-Epidemie“ am Ende des WW², als Deutschland von den Alliierten besetzt wurde und die Bevölkerung den feindlichen Soldaten schutzlos ausgeliefert war. 
Viele Deutsche entzogen sich den Übergriffen, Morden und Vergewaltigungen durch Selbstmord. Der Autor des Buches schildert darin die Situation vor, während und nach dem Einmarsch der Soldaten. 
Auf Seite 104 wird sehr kurz auf ein Phänomen hingewiesen, welches wir auch heute noch kennen – mysteriöse Brummtöne: 
„…hörten die Menschen in Alt Teterin aus Richtung Stretense einen fremdartigen, böse dräuenden Lärm. Hässliches, nervenzerrendes Brummen, nie zuvor waren ähnliche Geräusche an ihre Ohren gedrungen“. 
Da zu der Zeit die Russen nicht im Ort waren und die Wehrmacht nicht in Stellung gebracht, kann man nur spekulieren ob es zu heutigen akustischen Erscheinungen [=Steinhöring] Parallelen existieren?!

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