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Sonntag, 22. Januar 2017

Ludwig Thoma und die Lichter im Wald


Angeregt durch Thementage des Bayerischen Rundfunks habe ich mir die „Erinnerungen“ [=Autobiographie] des Ludwig Thoma besorgt. 
Dessen Vater war Oberförster in der Vorderriß [Gemeinde Lenggries] und die Familie lebte in einem Försterhaus praktisch im Wald [1867–1873]. 
Auf Seite 28 beschreibt er die Winterlandschaft seiner Kindheit und erwähnt in zwei Halbsätzen dass Lichter in Büschen aufflammten und nachts an den Schlafzimmerfenstern vorbeihuschten. 
Dass er nicht näher auf diese „Erscheinungen“ einging [die Biographie erschien erstmals 1919] hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass sie zum Alltag gehörten [=siehe auch meine Abhandlungen zum Hallertauer Licht welches bereits vor dem WW¹ beschrieben wurde!].