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Montag, 6. Februar 2017

Djatlow-Pass | Update

 
Einführung: Djatlow-Pass Massaker
Chelyabinsk und das Djatlow-Pass-Massaker
Die Yury Yakimov Theorie 
Chelyabinsk, dass russische Dulce?
 
Unlängst ist bei mir das Buch „Journey To Dyatlov Pass“ von Keith McCloskey eingetroffen. 
Bereits beim ersten Durchblättern sind mir auf Seite 187ff zahlreiche Fotonegative aufgefallen die von der Gruppe aufgenommen worden sind. 
Zu sehen sind alle möglichen Lichterscheinungen am Himmel. Kugeln, Schlieren, Formen, Spektren etc. einige kann man sich hier ansehen! 
Die Untersuchung führte Valentin Yakimenko im Auftrag der Dyatlov Foundation durch. Das eingeblendete Datum auf den Negativen [=verlinkte Webseite] ist das Jahr der Bearbeitung! [McCloskey war im August 2015 selbst am „Tatort“ in Russland.] 
Die Lichterscheinungen können entweder auf Ufoaktivität hinweisen oder auf eine Militärübung. Auf jeden Fall scheint ein Zusammenhang zwischen dem bizarren Tod der jungen Leute und dem „Lichterzauber“ zu bestehen, es handelte sich dabei nämlich um die letzten Bilder die aufgenommen worden sind! 
→ Alexander Solotarew machte die allerletzten Aufnahmen der „Himmelserscheinungen“. In seiner Kamera hatte er einen Film mit 36 Bildern, 9 Bilder waren von jemand entfernt worden. 
Das letzte noch vorhandene Bild scheint etwas wie eine Explosionswolke am Boden zu zeigen – wurde die Gruppe „unter Feuer“ genommen, geriet sie in eine militärische Übung oder eine bewaffnete Auseinandersetzung zwischen der Roten Armee und einer anderen „Partei“? [S. 92ff]
→ Alles in allem wurden über 30 Fotos von den Lichterscheinungen gemacht, was ein Zeitfenster von ungefähr 1,5 bis 2 Minuten umfasst. Das Spektakel muß dann verklungen sein, denn die Studenten gingen wieder zurück ins Zelt um dann von etwas aufgeschreckt zu werden. [S. 108]
→ Nicht weniger merkwürdig ist der Tod von Gennady Patrushev [=Namensschreibung im Buch]. Dieser stürzte 1963 rund 48 Kilometer vom Tatort entfernt mit seiner Yak 12 ab. 
1959 traf er die Gruppe „zufällig“ in Serov und warnte Dyatlov [=Namensschreibung im Buch] er solle bei der Tour besonders vorsichtig sein. 
Patrushev war dann auch der Erste der die Toten fand [=er machte von seinem Aufklärungsflugzeug aus ein Zelt und zwei Leichen auf dem Boden aus]. [S. 16] 
McCloskey besuchte die Witwe von Patrushev. Diese gab an, dass ihr Mann nicht nur das Zelt und die zwei Leichen am Boden gesehen hatte. Er beobachtete auch drei Personen die den „Tatortverließen – ihrer Meinung nach auch der Grund für den Unfall ihres Mannes! [S. 85ff]
→ Rund 80 Kilometer von Serov entfernt befindet sich der Kosvinski-Berg [=Namensschreibung im Buch], am östlichen Rand des Ural. Hier sind Untergrundanlagen der russischen Atomstreitkräfte eingerichtet worden. McCloskey vergleicht das Areal mit der Anlage in Cheyenne Mountain, USA. 
Dort befindet sich u.a. auch das russische PERIMETER Abwehrsystem, welches vollautomatisch funktioniert, auch wenn ein atomarer „Enthauptungsschlag“ die militärische Führung des Landes ausgelöscht hat. [S. 28] Unweit des „Tatortes“ befinden sich also zahlreiche hochgeheime militärische Anlagen!
→ Der Autor traf sich mit einer Zeugin die ihr Berufsleben als Air Traffic Controller Officier nahe des Flughafens von Ekaterinburg verbracht hat. 
Ihr [zwischenzeitlich verstorbener] Mann war Pilot und pendelte von Sverdlovsk [=früher bzw. heute wieder Ekaterinburg] nach Ivdel. 
Ungefähr zur Zeit des Mordes an den Studenten [=Februar 1959] hatte er eine ungewöhnliche Begegnung in der Luft. 
Während eines Fluges erschien ein Objekt welches er zuerst für einen Wetterballon hielt. Allerdings führte das Vehikel Manöver in einer solchen Geschwindigkeit aus, dass es sich dabei keinesfalls um einen Ballon gehandelt haben kann. 
Es verschwand rasend schnell außer Sicht. Ivdel ist nicht weit entfernt vom „Tatort“! Daneben beschrieb er seiner Frau, dass er und andere Piloten im nördlichen Ural immer wieder „Lichtkugeln“ begegneten, ein Phänomen welches sie sich nicht erklären konnten. [S. 79f] 
Entweder gehörten die Lichtkugeln [und andere Erscheinungen] also zu den Militärinstallationen des Ural, oder sie waren etwas „anderes“ und trieben sich dort herum wo sich das Abwehrzentrum der früheren UdSSR befand!
→ Die Zahl der UFO-Sichtungen im unmittelbaren Umfeld des „Tatortes“ ist erstaunlich: 
Als der Kontakt zu den Studenten abbrach wurde über Nizhny Tagil eine lautlose Feuerkugel beobachtet die gen Nordural flog; 1ster Februar: Lichtkugel über dem Otorten; 1ster auf 2ten Februar: Lichtkugel unweit des Otorten; 1ster auf 2ten Februar: Der Mitarbeiter eines Gefangenenlagers, der mit seiner Frau von einem Kinobesuch zurückkehrte, beschrieb „Lichtblitze“ über dem Areal in dem sich die Studenten aufhielten, also am „Tatort“; 17ter Februar: Stern mit Schweif; 17ter Februar: weiße Lichtkugel; 31ster März: weiße Lichtkugel [S. 143ff + S. 155] 
Diese Lichtkugelphänomene kennt man übrigens u.a. auch in Deutschland [=Hallertauer Licht] oder Indien [=Muhnochwa], wobei es während der Sichtungswelle 2002 auf dem Subkontinent zu zahlreichen tödlichen Begegnungen gekommen ist! [=Fliegende Jäger]
→ Juri Doroschenko und Ljudmila Dubinina hatten eine graue Flüssigkeit in ihren Atemwegen [Mund, Lungen, Bronchien] die offenbar nicht näher bestimmt worden ist. [S. 126] Die sonstigen Verletzungen sind hier aufgeführt!
Aufschlußreich ist wer sich für den Fall interessierte. General Roman Andrejewitsch Rudenko [Generalstaatsanwalt der UdSSR und sowjetischer Hauptankläger beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher] schickte General Nikolai Urakov los um sich über den Fall zu informieren. 
Dieser „kassierte“ die Akten und gab die Weisung aus den Vorfall als „Unfall“ zu behandeln. Anschließend kehrte er nach Moskau zurück und erstattete Rudenko Bericht. [S. 170] 
Das Interesse des Militärs ist nachvollziehbar, wenn man bedenkt dass die „Ufosichtungen“ im Nordural von Anfang 1959 bis Mitte des Jahres währten. Beobachtet wurden Lichter und Feuerbälle. Ausgerechnet also ein Gebiet in dem das Herz der sowjetischen Atomverteidigung schlug! [S. 174]
Militärtest? 
Keith McCloskey vermutet dass die Studenten in einen Militärtest geraten sind. Wahlweise seien dort Raketen und/oder Drohnen ausprobiert worden. 
Am nächsten Tag habe man die Opfer bemerkt und das Areal „gesäubert“. Demzufolge wäre der „Tatort“ ebenso verlegt worden, dies würde dann aber auch bedeuten dass man an den Leichen manipuliert hat – in diesen fanden sich ja weder Splitter noch Projektile. 
Er schließt aber auch einen NATO-Spionageballon [„Project Genetrix“] nicht aus, der bruchgelandet ist und zum „Selbstschutz“ Sprengfallen an Bord hatte, man denke da an die japanischen FUGO-Ballone im WW²! 
Das Problem an der Hypothese ist, dass sich keinerlei Spuren fanden die eine solche Militäroperation belegen würden, daneben hätte man die Leichen der Studenten auch viel leichter irgendwo „entsorgen“ bzw. vergraben können. 
Dass in der ehemaligen UdSSR Personen einfach „verschwunden“ sind ist nicht ungewöhnlich gewesen. Ich halte die Option für nicht ausgeschlossen, jedoch eher unwahrscheinlich. 
Wurden zwei Studenten verstümmelt? 
Der Mutilation Forscher David Cayton hat sich die Bilder der Leichen etwas genauer angesehen und wies auf die fehlenden Augäpfel bei Solotarew hin. Dubinina fehlte die Zunge und der Kiefer wurde „entfleischt“ so dass die Zähne freilagen. Er sieht Parallelen zu den „Mutilations“ in deren Umfeld ebenfalls von Lichterscheinungen aka Ufos die Rede ist. [S. 207] 
War die Skitour eine Skywatchaktion? 
Juri Kriwonischtschenko, Rustem Slobodin und Alexander Kolewatow arbeiteten an der geheimen Atomforschung der UdSSR. Die beiden erstgenannten in Chelyabinsk, der dritte im Bunde in Moskau. [S. 180] 
Der zeitliche Aspekt ist in der Hinsicht interessant. Die Ufowelle im Ural begann Anfang 1959, die „Expedition“ der Studenten wenig später. 
Anhand der Zeugenaussagen aus der Region geht hervor dass ihr „Zeltplatz“ ein „Hotspot“ für Lichterscheinungen war – siehe die zahlreichen Bilder [30!] die sie gemacht haben. 
Purer Zufall, oder haben sie sich den Ort entsprechend ausgesucht? Wurden sie geschickt?