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Donnerstag, 20. April 2017

Leserbrief: NIFO

Nicht identifizierte Flugobjekte. NIFO. 
Kann es sein, dass aus dem Thema zurzeit die Luft raus ist? 
Mein Eindruck ist, dass jetzt über 20 Jahre dieses Thema bewusst wahrgenommen und besonders dann in Zeiten des Internets stark sich damit beschäftigt wurde und nun scheinen der Reihe nach die wichtigsten Köpfe des Themas, Promoter sich zurückzuziehen. 
Warum? Was ist passiert? 
Grüße 
Oliver 
Kommentar: Salut! 
Danke für Dein Statement! 
Wer ist denn gegangen? 
Die UFO-Sichtungszahlen in den USA haben sich seit 2001 ver4facht! In anderen Staaten sind die Werte entweder gleich geblieben oder in die Höhe gegangen - also an den Ufos liegt es nicht! 
Ein sehr guter Kanal mit deutschen und polnischen UFO-Analysen wird von Waldemar Czarnetzki betrieben! 
Ein ähnliches Format unterhält auch Gerhard Gröschel! 
UFO-Zeugen aus der Schweiz werden von den Kollegen von Hangar18b regelmäßig interviewt bzw. gibt es auch dort Bildanalysen! 
Der Eindruck dass sich in Deutschland nichts tut ist richtig. Hier haben wir insgesamt vier Clubs (gibt es GEP, DEGUFO, MUFON-DSR und IGAAP eigentlich noch?) jedoch keinerlei Anstalten UFO-Forschung zu betreiben. 
Man kann von Werner Walter † rückwirkend halten was man möchte, aber seine Pressearbeit war ausgezeichnet! 
Nur ihm hat man letztlich zu verdanken, dass früher UFOs durch den bundesdeutschen Blätterwald rauschten, sich neue Zeugen meldeten und neue Fälle – sicher kontrovers – diskutiert worden sind! 
Pressearbeit findet nicht mehr statt und die meisten UFO-Vereins-Seiten sind so gut getarnt dass kein UFO-Zeuge sie findet. 
Exopolitik.de produziert zwar jede Menge Clips, meist völlig am Thema vorbei, jedoch werden dort keine Falluntersuchungen präsentiert. 
Allerdings sind deren Videos auch so leger bzw. unkonventionellverkichert“ (Herrn Fleischer ist es scheinbar nicht möglich zu referieren ohne ständig in regelrechte Lachkrämpfe zu verfallen*) dass kein UFO-Zeuge sich bei einem solchen „Unterhaltungsformat“ freiwillig melden würde...
Wir (Peter Kleinschmidt und ich) haben derzeit mit Falluntersuchungen genug zu tun, die werden auch wie gehabt Stückweise veröffentlicht. 
Allerdings können wir nicht noch mehr leisten als es jetzt bereits der Fall ist, der Blog alleine ist ja schon ein ziemlicher Zeitfresser… ^^
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*Soweit ich mich erinnern kann ist es mir bisher noch nie gelungen einen Vortrag von Herrn Fleischer komplett anzusehen. 
Dieses Stakkato von Witzchen und Gekicher, wie in einer Bütt zu Karneval, über die volle Zeit ist echt anstrengend. 
Nichts gegen Humor, nur sollte man als Referent wissen wo und wann eine Prise davon auflockernd wirkt oder nicht…