Suchmaschine

SN

Sonntag, 23. Juli 2017

„Bimpu Bis“ & Rockefeller Connection

Momentan lese ich gerade das Buch „Tödliches Paradies“ von Carl Hoffman. 
Es geht darin um den Vermissten-Fall Michael Rockefeller der in West-Papua, auf dem Asmat Gebiet, Ende 1961 am Arafurasee verschollen ist. 
UFO-Fan Laurance Rockefeller † war ein Onkel von Michael Rockefeller. 
Der Autor des Buches Hoffman bereiste das Gebiet und erhielt eine merkwürdige Information, die er aber wohl für Eingeborenengeschwätz hielt und deshalb nicht weiter verfolgte. 
Als sie gerade in den Gewässern unterwegs waren, die für Rockefeller ggf. verhängnisvoll wurden, sprach ihn ein Einheimischer an: 
Hier haben viele Boote Probleme im Winter. Aber es gibt den Bus hier, unter dem Wasser. […] Der Bimpu Bis. Das ist ein großer Bus der hier im Wasser lebt, und wenn Leute Probleme haben, kommt er hoch und fährt sie an die Küste. Er hat schon vielen Menschen das Leben gerettet. Michael Rockefeller wusste nichts von diesem Bus“. [S. 34] 
Wäre der Autor seiner journalistischen Aufgabe nachgekommen, so wüssten wir mehr über den merkwürdigen „Bus“, der in der Arafurasee „lebt“ und gelegentlich aufsteigt um Personen zu retten die in Schwierigkeiten geraten sind oder ggf. auch etwas anderes mit ihnen macht... 
Im ufologischen Kontext kennt man so was als USO… 
Ein paar Seiten weiter beruft sich der Autor auf den Historiker Kirkpatrick Sale der in den Wäldern geforscht hat und von „Monster und Höllenkreaturen, die Frauen entführen und Kinder fressen…“ zu berichten wußte. [S. 59] 
Mich erinnert die „Rahmenhandlung“ – dichter Urwald, Hitze, Abgeschiedenheit, USOs, Entführungen usw. an das brasilianische „Chupa-Chupa“-Phänomen… 
Ich frage mich ob das UFO-Interesse von Laurance Rockefeller mit dem Verschwinden seines Neffen Michael und dem „Bimpu Bis“ zusammenhing…
Die „Expedition“ von Michael Rockefeller hatte übrigens den Sinn Kunstgegenstände billig aufzukaufen [oft nur für etwas Tabak oder Angelschnur] und diese in die USA zu schaffen um sie dort teuer zu verhökern. 
Besonders begehrt waren bisj-Pfähle, sogenannte „Ahnenpfähle“ in denen sich dem Glauben der Eingeborenen Asmat zufolge die Seelen Verstorbener befinden sollten. 
Kurioserweise hatten diese oft die Form von riesigen Gottesanbeterinnen [Pray Mantis] die so als „Seelenwächter“ fungierten. 
Bildergebnis für pray mantis + superspektrum 
Ich dachte dabei natürlich gleich an Abduction-Berichte in denen großgewachsene Mantis sich als Ufonauten betätigen und bei den Entführten außerkörperliche Erfahrungen initiieren, stellenweise sogar in frühere Leben zurückführen. 
Das Umfeld in denen sich das alles abspielt ist in seiner Beschreibung ziemlich typisch für andere UFO-Hotspots [=Fliegende Jäger]: 
Ein fremdes, fruchtbares Universum, das völlig vom Rest der Welt abgeschottet war. Der Dschungel war undurchdringlich, aber die Flüsse dienten als Straßen und trugen dazu bei, dass die Natur einen völlig vereinnahmte, ja es wirkte beinahe beklemmend.“ [S. 78]
Ziemlich zum Ende des Buches hin, auf Seite 304 wird eher beiläufig eine ausgesprochen interessante Information eingestreut. 
Nachdem Rockefeller verschwunden war, wurde praktisch jeder Stein / Kiesel in dem fraglichen Areal abgesucht und die Einwohner befragt. 
Einige gaben an, dass sie im Zeitfenster des Verschwindens „etwas Großes und Ungewöhnliches im Meer gesehen“ hätten. 
Nachdem die Asmat als „Naturmenschen“ mit ihrer Umgebung bestens vertraut sind ist es signifikant dass sie dieses „Etwas“ nicht identifizieren konnten während ungefähr zeitgleich Rockefeller verschwand….

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen