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Montag, 3. Juli 2017

Der Traum der Duchesse de Fontanges

Momentan lese ich die Biographie der “Liselotte von der Pfalz”. Sie war die Schwägerin des Sonnenkönigs Ludwig XIV. Mit ihr am französischen Hofe befand sich auch die Duchesse de Fontanges [=Marie Angélique de Scorailles] die ab ihrem 17ten Lebensjahr [=sie starb nur drei Jahre später] wiederkehrende Alpträume hatte, die durchaus ufologisch anmuten, so dass man sich durchaus die Frage stellen kann ob da nicht „mehr“ dahinter steckt: 
Sie befand sich auf einem hohen Berg, als eine blendende Wolke sie umhüllte und in flutendes Licht tauchte. Plötzlich löste sich die Wolke auf, schwarze Nacht tritt an ihre Stelle. Kälte, Angst, banges Erwachen“. [S. 75]
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Update: So wie heute Aliens und Paranauten die Gegend unsicher machen, wurden damals “Geisterarmeen” beobachtet. 
Da stellt sich durchaus die Frage ob es nicht eine gewisse Wechselwirkung gibt zwischen der Vorstellungswelt der Zeugen und dem phänomenologischen „Ereignis“?! 
„… in der Bretagne, wo Anfang des Jahres 1696 der Statthalter des Königs eine Untersuchung über drei geheimnisvolle Armeen eröffnete, die rote, die weiße und die schwarze: 
Zahlreiche Zeugen wollen gesehen haben, wie sie auf einer Heide zwischen Vannes und Rennes einander gegenüberstanden und sich schließlich in Luft auflösten, wobei sie außer einer Rauchwolke und Pulvergeruch keine weiteren Spuren hinterließen. [S. 170]

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