Suchmaschine

SN

Montag, 10. Juli 2017

Hitler und die Weltraumfahrt

Bildergebnis für wunderwaffen + superspektrum 
Heute abgeschlossen habe ich das Buch “Rudolf Heß – Briefe 1908-1933“. Es geht dabei um den Schriftwechsel des Hitler-Vertrauten und späteren Sekretärs mit seinen Familienangehörigen und seiner damaligen Freundin und späteren Ehefrau. 
In diesen Briefen erwähnte Heß immer wieder den Inhalt von Gesprächen mit Hitler. Ein Aspekt den ich sehr ungewöhnlich fand und der bisher nicht thematisiert worden ist, war das große Interesse von Hitler an Weltraumfahrt – wir sprechen hier vom Zeitfenster 1920-1924! 
Gerade die Zeit seiner Festungshaft schien Hitler für dieses „Hobby“ zu nutzen: 
Von der Möglichkeit der Überbrückung von Weltraumentfernungen, einer Möglichkeit, die, gemessen an der Entwicklung der Menschheit gar nicht so weit fortzusein brauchte – längst nicht so weit wie das Einbaumboot vom modernen Riesen-Schnelldampfer – über die Theorie zur Erklärung der Mondkrater kam er zu den Sternwarten, u. wie viel weiter man auf diesem Gebiet sein könnte, wenn der Staat annähernd soviel wie für Rüstungszwecke für Kulturausgaben dieser Art hingäbe. [S. 326] 
Damit war Hitler „früher“ am Thema als der Weltraumpionier Hermann Oberth, dessen Buch „Die Rakete zu den Planetenräumen“ erst 1923 erschien, also drei Jahre nach den ersten Überlegungen Hitlers! 
Heß selbst wurde von diesem Interessengebiet angesteckt und beschäftigte sich in späteren Jahrzehnten intensiv mit Selenologie [„Mondkunde“]. 
Die Aufgeschlossenheit im ³Reich für solche „Grenzgebiete“ der Wissenschaft könnte auch erklären wieso man sich dort mit „exotischenFluggeräten aller Art beschäftigt hat…
Heß Visionen 
Hitler und der „Übermensch“

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.