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Freitag, 28. Juli 2017

Wabi und die Sternenbraut

Bildergebnis für aliensex + superspektrum 
Märchen und Sagen der Indianer“ von Karl Knortz [Erstauflage 1871!] habe ich mir besorgt um mehr über Skinwalker zu erfahren, doch auch in diesem Traktat fand ich nichts zum Thema. 
Gereicht wird hingegen schon auf Seite 27 klassische Forteana: 
Im Oktober 1762 – also kurz vor Beginn des blutigen Pontiacschen Krieges – will man über Detroit mehrere kohlschwarze Wolken gesehen haben, deren Regen nach Schwefel roch und eine tintenartige Farbe hatte, sodass die Leute damit schreiben konnten“. 
Auf Seite 144 wird es dann ufologischer. Gereicht wird die Geschichte des Amerindian „Wabia“ aka „Weißer Falke“ der ein berühmter Jäger gewesen sein soll. 
Auf der Pirsch entdeckte er „schön geformte Fußstapfen“ denen er folgte. „Sein Weg führte ihn über weiches Gras und reizende Blumen zu einem geheimnisvollen Kreis, der das Ende seiner Reise bildete, da dort die Fußstapfen aufhörten“. 
Der im Text geschilderte Kreis könnte im kornkreisologischen Kontext gedeutet werden, jedoch auch nicht viel mehr sein als ein „Landeabdruck“. Denn: 
Bald hörte er eine süße Musik in der Luft, die klang so schön, wie er sie von Medizinmännern nie gehört hat; dabei schwebte ein großer Körper langsam der Erde zu, und je näher dieser kam, desto lieblicher klang die Musik. 
Der betreffende Körper war ein geräumiger Korb, in dem zwölf wunderschöne Mädchen saßen, die, sobald sie auf der Erde waren, munter heraushüpften und unter den Klängen eines hell leuchtenden Feuerballs, die wie eine Trommel geschlagen wurde, allerlei lustige Tänze aufführten.“ 
Wabi verhielt sich nicht wie ein Gentleman und grapschte nach einer der Frauen, jedoch umsonst, „wie der Blitz saßen sie alle wieder im Korb und segelten eilig dem Himmel zu.“. 
Am nächsten Tag bekam der Lüstling jedoch wieder eine Gelegenheit: 
Der Korb senkte sich auch wieder herunter, und die netten Geschwister tanzten noch anmutiger als am Tag vorher. Wabi kroch inzwischen langsam heran, aber sobald sie ihn bemerkten, hüpften sie wieder in ihren Korb und fort ging’s, hinauf in die Höhe.“ 
Der langen Rede kurzer Sinn: Dem Amerindian gelang es einer der Frauen zu fangen und sie zu schwängern, obwohl sie eine „Tochter der Sterne“ war. Sie gebar einen Sohn und wollte den Unhold verlassen: 
Sie flocht also einen magischen Korb, tat allerlei Kuriositäten der Erde hinein, nahm ihren Sohn an der Hand, ging damit in den heiligen Kreis und ließ sich durch ihren wehmütigen Gesang in den Himmel tragen.“ 
Wabi konnte nur noch beobachten wie sie von „den Sterngeistern in Empfang genommen wurde“. 
Jahre vergingen und der Sohn, der in himmlischen Sphären aufgewachsen war, wollte seinen Erzeuger sehen. Er und seine Mutter machten sich reisefertig. 
Darauf setzten sie sich in den magischen Kob und ließen sich gerade vor der Hütte Wabis nieder, der darüber vor Freude ganz außer sich war. 
Sie erzählten ihm nun von den Schönheiten der Sterne und den oberen Regionen, wo man ihn ebenfalls zu sehen wünschte; doch sollte er, wenn er kommen wolle, von jedem Tier und jedem Vogel der Erde irgendein Stück – entweder Fuß, Flügel oder Kralle – mitbringen. 
Wabi war’s zufrieden, ging Tag und Nacht auf die Jagd und hatte bald die verlangten Gegenstände gesammelt. Ein magischer Korb trug ihn dann ebenfalls in die Höhe, wo er vom Chief der Sterne äußerst freundlich empfangen wurde.“ 
Die Geschichte wurde vor 1871 notiert und enthält alle Elemente welche die moderne Ufologie ausmachen. „Magische UFO-Körbe“ die vom und zum Himmel fliegen, Sex zwischen Himmlischen und Irdischen, Landespuren und das Interesse der Fremden an genetischem Material der lokalen Fauna!
Amerindians + Aliens

1 Kommentar:

ananda96 hat gesagt…

Mit anderen Worten fliegen auf anderen Planeten unsere Vögel rum?
Erinnert ein wenig an die "Thiaoouba Prophecys".

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